Chip-Tuning
August 2008 | Meinung von Martin Opitz | Neue Artikel per Mail erhaltenEin Formel 1 Rennauto ist ja doch ein ganzschön ausgefeiltes technisches Brumm-Brumm. Aber der Fahrer ist immernoch der Kopf eines Rennboliden. “Ob du auch geeignet bist, sieht man wenn man fertig ist”, oder so ähnlich könnte man die Subline des neuen Intel Advergames “You be the driver” (Grammatik!!) formulieren. Hier werden die Skillz des Spielers auf Herz und Nieren geprüft, um danach ganz eindeutig zu sagen, ob man als Rennpilot geeignet ist oder nicht.
Jawoll, fantastisch, ein Formel 1 Rennspiel. An dieser Stelle sei das “Zonk”-Geräusch eingespielt. Nein, noch besser. Ein simples, dreileveliges Ability-Testing anhand kurzer Prüfungen. Lediglich das dritte Level erinnert entfernt an ein Rennspiel. Klickreflexe, Leertastenhämmern und Pfeilmassage sind die Kategorien, die den Rennfahrer von heute ausmachen und anhand dessen man einen geeigneten Steuermann bestimmen kann.
Hier haben sich die Kreativen von Intel selbst unterboten. Man nehme den Prozessorhersteller, vermixe sie mit seinem Lieblingswerbeflaggschiff und füge ein zwei interaktive Gimmicks mit ein. Fertig ist das lieblose Bildergewurstel zum langweilen.
Ich frag mich ob ein Schumacher, ein Frentzen, ein Roßberg oder ein Glock diese Tests auch meistern mussten und was genau das eigentlich mit ihrem Sport zu tun hat.


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