Jeder macht mich mehr an!
Februar 2009 | Meinung von Doreen Foertsch | Neue Artikel per Mail erhalten
Auch wenn Ehrmann immer behauptet, dass keiner mehr anmacht, so gilt das aber nicht für deren Online-Game, denn das ist nun wirklich etwas zu minimalistisch gehalten. Da freut sich weder das Auge noch das Spielerherz; um genau zu sein: Das fängt noch nicht mal ansatzweise an zu schlagen. Aber vielleicht bin ich auch einfach nicht die Zielgruppe von “Monsterbacke im Joghurtland”.
Das adventuremäßig angehauchte Spiel dreht sich um die “spannenden” Abenteuer des kleinen Monster-Backe Drachen, der durch seine Joghurtwelt trödelt und Früchte einsammelt. Was bei einem Abenteuer natürlich nicht fehlen darf sind Feinde, die hier in Gestalt von Igel, Wespe und Wurm in Erscheinung treten. Aber eigentlich muss man sich ja keine Sorgen machen, denn man ist mit zehn Leben ausgestattet und da braucht es schon ausgesprochen viel Talentfreiheit, diese komplett zu Nichte zu machen. Hat man alle Früchte in der kargen Joghurtlandschaft eingesackt muss man nur noch zu der leckeren Quarkspeise laufen, die in Form von Joghurtbechern rumliegen, und schon ist man im nächsten Level.
In dem Game hätte man sicher noch ein bisschen mehr Action einbauen können, so dass nicht nur die Kinderfraktion daran Freude hätte, sondern auch die etwas älteren Semester. Designtechnisch könnte man sich sicher auch noch etwas mehr austoben.

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