Und noch so’n Ding…
März 2009 | Meinung von Doreen Foertsch | Neue Artikel per Mail erhalten
Ja, auch der Charmin-Bär macht jetzt bei der Auffang-Orgie mit. Unter dem Motto “Der Charmin Bär zieht um!” darf man nun auch das braune pelzige Raubtier in seiner Pastellwelt hin und her scheuchen, damit auch ja alle Klamotten in der Umzugskiste landen.
Mit diesem wahnsinnig aufregenden Spiel sortieren sich die Charmin-Macher selbst in der Reihe der Langweiler-2-Tasten-Games, gleich hinter Duracell, Nivea und Creme 21, ein. Wie schon des Öfteren erwähnt: Es ist und bleibt öde, herunter fallende Sachen, seien sie nun Äpfel, Creme-Dosen oder, wie bei Charmin, Schuhe, Klo-Papier und Zahnbürsten, einzusammeln. Einen wirklichen Unterschied zu den anderen Auffangspielen gibt es leider auch hier nicht, außer dass die Gegenstände immer schneller vom Himmel fallen und man für jeden nicht gefangen Umzugsgegenstand Punkte abgezogen bekommt. Spannender wird das Game dadurch aber auch nicht wirklich.
Da bleibt nur noch die Frage offen: Warum zieht der Bär eigentlich um? Gab es vielleicht Stress mit seinem Weibchen, weil er so verschwenderisch mit dem Klo-Papier umgeht? Wahrscheinlich ist der knuddelige Plüschbär gar nicht so cha-cha-charmin, wie es uns die Werbung immer verkaufen will.

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