Too bad - he’s dead
November 2008 | Meinung von Joerg Petzold | Neue Artikel per Mail erhalten
Hasen haben’s echt nicht einfach. Immer und immer wieder müssen die Hoppelsäuger für irgendwelche kultursemantischen Fingerzeige herhalten, die am Ende eh keiner versteht. Prominente Beispiele: Der Matrix-Hase, der 1,80m-Hase namens Frank, der trojanische Hase und das Killerkarnickel der Monty Pythons, von den Playboy-Bunnies ganz zu schweigen… Jüngstes Opfer: Ein plüschgewordener ER-Albtraum namens Fred.
Die Geschichte: Fred geht’s nicht gut, leidlich schlecht sogar, und der Defibrillator scheint noch der humanste aller lebensrettenden Versuche zu sein, den Hase vom Sterbebett zu kratzen. Tricky wird das Ganze vor allem dadurch, dass man lediglich eine Minute Zeit hat, die Innereien von Fred zu richten. Spaß macht das aber trotzdem.
Und, wer hat’s verbrochen? 10mg (daher auch der Hang zum Klinischen) ist eine niederländische Werbeagentur, die sich besonders gut auf Webportale versteht, Und, sozuagen als Eigenwerbung, Fred tausend Tode sterben lässt. Mehr davon, sag ich ma’.
Tipp: Der Armknochen hängt am Beinknochen, der Beinknochen hängt am Hüftknochen (™) …
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