Cippi stinks
September 2008 | Meinung von Tina Neundorf | Neue Artikel per Mail erhaltenWer kennt nicht den ollen und mit seinem primitiven Baseballschläger arme Pinguine verkloppenden Yeti, in dessen Spuren man um die halbe Welt reisen kann? Ich glaube kaum, dass es viele Menschen gibt, die mit ihm noch nicht die Keule geschwungen haben. Er war - oder ist - schon ein echter Hit. Mit dessen Starruhm will das WWF, wies aussieht, auch ein schnuckelig-brutales Eichhörnchen berühmt machen. Das zeigt dann zwar keine Hau-Drauf-Manieren, benimmt sich aber nicht weniger daneben.
Cippi heißt das possierliche Tierchen, dessen sich das WWF für seine Minigames bedient. In der frischesten Episode geht es ums Dartspielen. Besonderheiten: Der Pfeil ist nicht nur gefiedert, sondern auch beschnabelt und der Abschussmechanismus funktioniert durch in ein Baumloch eingepupste Gase. Von wem? Dem guten Cippi natürlich!
Nach ein, zwei Fehlschüssen hat man das Spielchen recht schnell kapiert und perfektioniert. Der Trick ist es einfach Geschwindigkeit und Wind abzustimmen. Allerdings hat man nur drei mickrige Anläufe/Anwürfe zur Verfügung. Ergebnis: Den ersten Platz mit der sensationellen Höchstpunktzahl von 120 Punkten teilt sich ein ganzes Rudel an Cippis.
Darum: Für zwischendurch ist das “Pups schießt Vogel ab-Spiel” gar nicht übel, ansonsten verflüchtigt sich der Stinker-Spaß aber schnell.


Games Lounge









