Der physikalische Funfaktor
Juli 2009 | Meinung von Claudia Morgenstern | Neue Artikel per Mail erhaltenAll Jenen, die denken Naturwissenschaften seien völlig öde, sei das Online-Game „Simple Machines“ wärmstens empfohlen. Dieses befindet sich auf der Website des Museum of Science and Industry in Chicago und erläutert mittels knuddelig-drolliger Aufmachung grundlegende physikalische Gesetze.
Die zentrale Spielfigur ist ein kleines, rotes…Etwas, das die Konsequenz eines Zusammenpralls zwischen Southparks Kenny und Spongebob Squarepants Plankton zu sein scheint. Mit diesem kleinen Kerl und unter Anwendung diverser Items löst der Spieler verschiedene Aufgaben, für die ein gewisses Geschick und die Fähigkeit logischen Denkens hilfreich sein können. Zu guter Letzt erhält man am Ende eines jeden bestandenen Levels noch die passende Lektion in Sachen Physik. Damit man auch versteht, was man zuvor getan hat. Kurz und bündig mit kleinen Animationen gespickt werden die Lektionen nie langweilig. Zwar wird man durch das Spiel bestimmt kein naturwissenschaftliches Genie – aber das hat der dröge Unterricht damals in der Schule, bei mir zumindest, auch nicht komplett geschafft. Noch heute bin ich auf jeden neidisch, der in seiner Schulzeit einen fähigen Physiklehrer hatte. Zurück zur Sache.

Dieses kleine Game macht nicht nur Spaß und erweitert die eigene physikalische Kompetenz, sondern ist ganz nebenbei auch schick anzuschauen. Ergo: ein Riesenspaß für Groß und Klein, um es mal ganz wirksam zu formulieren. Eine Voraussetzung sollte man für die Nutzung jedoch erfüllen: die englischen Sprache.
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