Einmal Barkeeper sein …
Juni 2008 | Meinung von Martin Opitz | Neue Artikel per Mail erhalten… ist nicht mehr mein Wunsch, denn fast jeder hat in seiner Studienzeit durch Kellnern ein paar Euro (für die älteren Jahrgänge noch Mark) dazu verdient. Auch ich erinner mich nur allzu gut an den Muskelkater im linken Arm durch stundenlanges Vollgepacktes-Tablett-Schleppen. Und die weißen Blusen, die quasi jeden Tag gewaschen werden müssen, um zumindest halbwegs die Essensreste und Getränkespritzer der Gäste zu entfernen. Hach ja, das waren noch Zeiten …
Aber ich schweife ab: Für die, die reiche Eltern hatten, die alles bezahlt haben die aus verschiedenen Gründen dem entkommen sind, ist jetzt die Zeit angebrochen, alles nachzuholen. Dabei soll darauf verzichtet werden, mit einem vollen Tablett durch enge Tischnischen zu klettern, wenig Trinkgeld abzubekommen oder täglich weiße Hemden und Blusen zu bügeln. Hier geht es mal nur um’s Cocktail mixen. Nein, man muss nicht die 50 bekanntesten Mixgetränke und Longdrinks in ihrer Zusammenstellung und Zutatenliste kennen - aber die sechs von Ramazzotti.
Und die gilt es innerhalb von drei Minuten und drei verschiedenen Leveln so schnell wie möglich zusammen zu mixen: Schließlich warten ja die Gäste! Zu gewinnen gibt es natürlich auch was - sollte man unter die besten drei kommen.


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