Die Süddeutsche fragt ihre Leser “nur 3 Mal…!”
Juli 2007 | Meinung von Martin Opitz | Neue Artikel per Mail erhalten..
Der Mensch ist von Natur aus neugierig. Als Kind werden Erfahrungen spielerisch gesammelt. Aber auch später geben Spiele Anreize oder verschaffen Ablenkung. Mit Online Games kommunizieren Unternehmen immer häufiger Informationen über Produkte oder die Marke wird dem Nutzer auf interaktive Weise nahe gebracht. Ein solches Corporate Game stammt von der Süddeutschen Zeitung, heißt Plankengott und macht - zumindest Computer-Fortgeschrittenen - auch tatsächlich Spaß.
Ähnlich wie beim sogenannten “Galgenraten” muss der Nutzer des Rätsels Lösung mit Buchstaben auffüllen. Aber Vorsicht! Mehr als drei falsche Buchstaben darf man nicht anklicken - sonst geht der eigene Mann ins tiefe Meer und fällt den Haien zum Opfer.
Das Problem bei diesem Spiel: Man sucht bei schwierigen Antworten nicht wirklich auf den Seiten der Süddeutschen - sondern verwendet gängige Suchmaschinen. So kann das Game zwar auf die Marke “einzahlen”, wie es so schön heißt. Mit dem Produkt Zeitung kommt der Nutzer allerdings kaum in Berührung.
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